Photovoltaikanlagen gelten als wartungsarm – das heißt aber nicht wartungsfrei. Regelmäßige Kontrolle, gelegentliche Reinigung und der passende Versicherungsschutz sorgen dafür, dass eine Anlage über ihre gesamte Laufzeit von 25 Jahren und mehr zuverlässig und sicher arbeitet.
Wie oft muss eine PV-Anlage gewartet werden?
Eine fachliche Sichtprüfung alle zwei bis vier Jahre gilt als sinnvoller Richtwert – dabei werden unter anderem Steckverbindungen, Kabel, Modulbefestigung und der Wechselrichter kontrolliert. Über eine Monitoring-App lassen sich Ertragseinbrüche oft schon früher erkennen, bevor sie bei einer Sichtprüfung auffallen würden.
Reinigung: Nur in bestimmten Fällen nötig
Regen reinigt Solarmodule bei den meisten Dachneigungen ausreichend. Eine professionelle Reinigung lohnt sich vor allem bei starker Verschmutzung durch Pollenflug, Landwirtschaft in der Nähe oder sehr flacher Dachneigung, bei der sich Schmutz stärker festsetzt.
Versicherungsschutz nicht vergessen
Photovoltaikanlagen sind über die bestehende Wohngebäudeversicherung oft nicht automatisch ausreichend abgesichert. Eine separate Photovoltaik-Versicherung deckt typischerweise Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag, Kurzschluss und Ertragsausfall ab – ein Punkt, den viele Betreiber erst nach einem Schaden nachholen.
Fazit
Wer regelmäßige Kontrolle, bedarfsgerechte Reinigung und passenden Versicherungsschutz von Anfang an einplant, sorgt dafür, dass die Anlage über die komplette Laufzeit zuverlässig Erträge liefert.
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