Wärmepumpen zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt – und lassen sich hervorragend mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Wer beides gemeinsam plant, kann einen erheblichen Teil des Heizstroms direkt aus der eigenen Solaranlage decken.
Warum die Kombination sinnvoll ist
Eine Wärmepumpe benötigt übers Jahr gerechnet vergleichsweise viel Strom, aber vor allem in den kälteren, sonnenärmeren Monaten. Trotzdem lässt sich gerade in der Übergangszeit und an sonnigen Wintertagen ein spürbarer Teil des Wärmepumpenstroms direkt solar decken – besonders wenn Warmwasser tagsüber erzeugt und gespeichert wird.
Steuerung entscheidet über die Ersparnis
Ohne Steuerung läuft eine Wärmepumpe unabhängig vom Sonnenstand. Ein Energiemanagementsystem erkennt PV-Überschuss und aktiviert die Wärmepumpe gezielt dann, wenn ausreichend Solarstrom zur Verfügung steht – etwa zur Nachheizung des Pufferspeichers am Mittag statt am Abend.
Richtige Dimensionierung von Anlage und Speicher
Für eine Wärmepumpe sollte die Photovoltaikanlage großzügiger dimensioniert werden als für einen Haushalt ohne elektrische Heizung. Ein Stromspeicher kann zusätzlich Überschüsse vom Tag in die Morgen- und Abendstunden verschieben, in denen die Wärmepumpe häufig anspringt.
Fazit
Photovoltaik und Wärmepumpe ergänzen sich gut, wenn Anlagengröße, Speicher und Steuerung von Anfang an aufeinander abgestimmt werden. So lässt sich ein wesentlicher Teil der Heizkosten dauerhaft senken.
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